Jack of Horror

(aus “Black Cat Mystery” Nr. 52, im Oktober 1954 von Harvey Comics veröffentlicht)

Der Spieler Ben Baxter verliert alles im Kasino und tut einen unbedachten Fluch. Darauf erscheint eine Hexe und beschert ihm Glück im Spiel und Pech im Privatleben. Denn Baxter zur Seite stehen nun mörderische Kumpane, deren Taten ihn die Nerven verlieren lassen.

Bereit für ein Spielchen? Nehmen Sie Ihre Karten auf? Und, was haben wir gezogen? Bube, Dame, König… Mord!

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Ich vergöttere den Zeichner Bob Powell (Stammleser wissen das inzwischen). Seine komödiantische Herangehensweise an Horror mit der blaugesichtigen Runkelhexe und den bleichen wie grimmigen Spielkartengeistern schafft unbehagliche Fallhöhe zum brutalen Feuertod-Finale. Powells psychedelische Kompositionen (hier mustergültig die beiden letzten Seiten) sind zeitlos moderne Comickunst.

Die genialste Hexengeschichte überhaupt stammt ebenfalls von Bob Powell – sie ist versteckt gepostet auf meiner Spezialseite über FAWCETT HORROR. Jetzt schnell lesen: „Touch of Death“.

„Jack of Horror“ hier übrigens in einer Zweitverwertung (erschien erstmals in BLACK CAT Nr. 34 vom April 1952). Der Harvey-Verlag beutete ab Herbst 1954 seinen Fundus aus und füllte neue Hefte mit altem Material. Das comicfeindliche Klima in den USA seit Sommer 1954 brachte die Produktion in zahlreichen Redaktionen zum Erliegen.

 

Ein Gedanke zu „Jack of Horror

  1. comicrichy

    „Ich vergöttere den Zeichner Bob Powell“ – Nicht nur Du!!!!
    Bob Powell the one and only.

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