Return Of The Corpse

(aus “Strange Mysteries” Nr. 8, im November 1952 von Superior Comics veröffentlicht)

Ein irrer Polizeiarzt betätigt sich als Mörder und Leichenräuber. Dummerweise verfolgt ihn sein letztes Opfer (ein Polizeikollege) über den Tod hinaus. Ein schwebender Kopf erscheint dem Täter, droht ihm Vergeltung an, sobald seine Körperteile gefunden würden.
Das passiert dann auch, und körperlose Arme nehmen den Mörder in Gewahrsam, zerstückeln ihn und werfen auch seine Leichenteile in den Fluss: „Jetzt sind wir quitt, Doctor Scott, und tschüss! Ha-Ho-Hee-Hah-Hah-Hee-Ho-Ho-Ho!“

Glauben Sie nicht? Dass sich die „Rückkehr des Leichnams“ solcherart gestalten kann?
Dann lesen Sie doch nach, im folgenden FIFTIES HORRRO-Reupload der kompletten Geschichte:

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Die Geschichte wird fast nur mit Sprechblasen erzählt (und ohne Bildtexte, die „captions“), blendet konkrete Gewalt dankbar aus (kein Blut, kein Schmutz) und ist sich des inhärenten Humors (schwebender Kopf! Körperlose Arme!) durchaus bewusst.
Auf der letzten Seite steuern ein Kopf und zwei Arme ein Auto („Vorsicht, Hände, baut keinen Unfall!“), was einen zuschauenden Trunkenbold sagen lässt: „Huch, ich rühr’ besser nichts mehr an“…  Hat doch Charme!

Die sehr grausame Geschichte wird auch durch das äußerst cartooneske Artwork entschärft. Hier sind nicht die üblichen Verdächtigen aus der Iger-Horrorschmiede am Werk.

Die schwebenden Körperteile erinnern mich allerdings sehr an die aus „The Green Hands of Terror„, fast ein Jahr zuvor bei Fawcett veröffentlicht.

 


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