The Man Who Died Again

(aus “Uncanny Tales” Nr. 19, im April 1954 von Atlas Comics veröffentlicht)

Ein Gangster steht vor Gericht. Um seiner Verurteilung zum Tode zu entgehen, lässt er sich einen Doppelgänger bauen (!).
Während eines Gangs zur Toilette nimmt der Android den Platz des Gangsters ein, wird verurteilt und planmäßig exekutiert.
Wochen später feixt der Bösewicht im seinem Versteck über seinen perfekten Coup. Perfekt? Nein, sagt der Erbauer des Doppelgängers, denn seine Schöpfung sei noch lebendig und müsse zur endgültigen Entsorgung mit einem Schraubenzieher (Harhar!) demontiert werden.
Übermütig beschließt der Gangster, sein „eigenes“ Grab zu besuchen und dort nach dem Rechten zu schauen.
Dort erwartet ihn die strafende Gerechtigkeit…

Die ganze wunderbare Gechichte endlich im FIFTIES HORROR-Reupload:

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Charmante Frankenstein-Variante, gezeichnet übrigens von „Frankenstein“-Zeichner Dick Briefer. Welch hübsche Ironie.
Und am Ende dröhnt wieder mal die Moralpauke: Der Mensch ist monströser als alles war er erschaffen kann. Ich wüsste wirklich gerne mal, wie viele 50er Jahre-Stories auf diese Tränendrüse drücken.
Ergreifend isses aber schon, wenn sich der Android selber in seine Einzelteile zerschraubt. Kicher.
„In einer Welt mit solch schrecklichen Menschen ist kein Platz zu uns“. Genau, du sanfter, menschenmeuchelnder Riese!

 


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