Scales Of Death

(aus “Strange Fantasy” Nr. 12, im Juni 1954 von Ajax-Farrell veröffentlicht)

Ein giftiger Salamander wandert von Hand zu Hand – und durch die Jahrhunderte. Erst richtet er einige verschlagene Gestalten im „alten Arabien“, dann trifft es eine berechnende Burlesk-Tänzerin und deren ältlichen Galan.

Mumpitz, Schmu und Humbug vom Schönsten aus dem Iger Studio. Das Überdauern von hanebüchenen Flüchen durch die Zeiten ist ein gern gemolkenes Thema im Precode-Horror allgemein. Das Iger Studio konstruiert hier zwei groteske Enden dieser Parabel: Raunziger und grausiger Orient trifft auf bornierte amerikanische Geldaristokratie.

Aber lesen Sie doch erstmal:

ScalesOfDeath1 ScalesOfDeath2 ScalesOfDeath3 ScalesOfDeath4 ScalesOfDeath5 ScalesOfDeath6Fahrt gewinnt diese Geschichte erst auf der vorletzten Seite. Dann aber lassen sie es richtig krachen! Der überdimensionierte Salamander mit der teuflischen Riesenzunge ist absolut unglaubwürdig, aber das ist ja der Spaß daran.

Nicht zu schade sind sie sich dann auch noch für einen billigen „Es-geht-wieder-los“-Gag im Schlussbild. Der doofe Bulle möchte den Salamander ins Feuer werfen! Als ob der sowas im Dienst dürfte!

„Scales Of Death“ (die Schuppen des Todes) ist kindisch-naive Horrorunterhaltung, aufgehängt an einem beliebigen magischen Gimmick. Da muss man nichts weiter erklären. Und deshalb kommen solche Plotten über den „baddie“-Status nicht hinaus (bei mir jedenfalls).

 


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