Wish Of Doom

(aus “Dark Mysteries” Nr. 12, im Juni 1953 von Master Comics veröffentlicht)

Ein Kapitän und sein Maat nehmen im „tiefsten Afrika“ eine Crew von Kannibalen an Bord, da sonst keine Arbeitskräfte vorhanden sind. Ebenfalls an Bord kommt ein blondes Püppchen mit einer Kiste von „Kannibalen-Juwelen“, mit denen sie ihre Überfahrt bezahlen will.

In der ersten Nacht will ein Kannibale an der Frau knabbern, der Kapitän verpasst ihm einen Kinnhaken, der Kannibale klagt, die Frau habe die Juwelen gestohlen. Es wird jedoch nichts weiter aufgeklärt, denn ein schlimmer Sturm zerlegt das Schiff. Der Kapitän und die Frau machen sich im Beiboot davon, sie möchten aber keine Kannibalen mitnehmen. Verständlich unter diesen Umständen.

Der zurückgelassene Maat spricht einen Fluch aus: Alle Wünsche des Kapitäns mögen wahr werden – zudem sehe man sich auf dem Fliegenden Holländer wieder. Auf See darben der Kapitän und seine Begleitung, dann merkt er, dass tatsächlich Wünsche wahr werden.

Er wünscht sich Nahrung in Form einen Vogels und Trinken in Form eines Regengusses. Dann wünscht er sich gerettet zu werden, „und sei es vom Fliegenden Holländer“. Blöder Wunsch, denn sofort ist der Geisterkahn zur Stelle und nimmt die beiden Schiffbrüchigen gefangen. Bald jedoch gelingt ihnen die Flucht. Der Kapitän lässt den Fliegenden Holländer (dessen Besetzung übrigens fesche „Titanic“-Käppis trägt!) zu Bruch gehen, und wieder sind die beiden im Wasser unterwegs.

Und jetzt kommt das rammdösige Finale:

„Wünsch dir was“, sagt die Frau, und der Kapitän (hat nichts gelernt) wünscht sich, gerettet zu werden – „und sei es von meinem alten Schiff“. Zack! Ist das zweite Geisterschiff zur Stelle, der Maat begrüßt sie höhnisch – und die Kannibalen bekommen endlich ihr Essen. Mahlzeit!

Superblöd. Quatschige Dialoge und knalltütige Charaktere.

Meine Lieblings-Seemannsgeschichte.

Leider mieses Artwork von Hollingsworth. Schlamperei! Hier hat selbst der Künstler „gemeutert“. Har har.