Morrison’s Monster

(aus “Horrific” Nr. 12, im Juli 1954 von Comic Media veröffentlicht)

Der Reporter Morrison erlaubt sich einen Spaß mit seinem Publikum. Seine Falschmeldung, ein Monster treibe sein Unwesen in der U-Bahn, löst jedoch eine Massenhysterie aus. Als der belustigte Morrison den „hoax“ beenden will, stellt er mit Entsetzen fest, dass sich tatsächlich ein Monster aus psychischer Energie gebildet hat! Kann er den Spuk beenden?

Der schlechte Druck verwäscht leider das nette Artwork von Comic Media-Stammkraft Marty Elkin. Aber wir GLAUBEN einfach dran, okay?

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Des Menschen Glaube ist sein Himmelreich bzw. Höllengefilde. „Morrison’s Monster“ erweist sich als interessante Meditation über ein altes philosophisches Thema: Ist ein Gedanke einmal in der Welt – kann man ihn wieder ungeschehen machen?!
Das kommt wohl ganz auf einen selber an, schließt Erzähler Freddie Demon, der mit seinen Kollegen (siehe Splash) eine Art „poetry slam“ in HORRIFIC veranstaltet.

Ganz ohne moderne „soziale Netzwerke“ ließ sich in den 1950er Jahre ein „Shitstorm des Schreckens“ entfachen. Man denke auch an die UFO-Hysterie dieser Zeit… Heute würden wohl Videoclips des süßen Mini-Dämonen kursieren…

 

Ein Gedanke zu „Morrison’s Monster

  1. T.Courth Artikelautor

    Unser Leser J.B. Lee merkt an:
    „That’s a gem. August Derleth’s story THE LONESOME PLACE has a similar monster — published in 1948.
    Perhaps MORRISON’s MONSTER is a „homage“ — more than one famous horror story was translated into the comics without any credit.“
    Danke für den Hinweis!

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