The Were-Tiger of Assam

(aus “Adventures Into The Unknown” Nr. 25, im November 1951 von American Comics Group veröffentlicht)

Der Abenteurer Clint (immer ein guter Name für sowas) untersucht die Sichtung von Tigermenschen in Indien. Was er sehr schnell entdeckt, sind Ganoven in billigen Tigerkostümen, die die Einheimischen zum Diamanten-Abbau versklavt haben. Doch das ist erst der Auftakt für eine Geschichte, die immer wilder und fantastischer wird!

Bitte setzen Sie sich bequem, holen Sie sich ein Getränk, und schmökern Sie sich in Ruhe durch diese wort- und wendungsreiche 10-Seiten-Geschichte:

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Der Verlag ACG war stets geneigt, seine Geschichte mit vielen Themen vollzustopfen, bis an die Grenze der Überfrachtung. In „Were-Tiger of Assam“ sind es Tigermenschen, der indische Seiltrick, ausbeuterische Kolonialgangster und Liebe im Dschungel. Dennoch gelingt hier ein charmante Mixtur, die weniger an einen Comic als vielmehr einen Film erinnert.

„The Were-Tiger of Assam“ ist ein knalliger Billig-Abenteuer-Film. Auf wundervolle Weise unterhaltsam, sogar einigermaßen komplex – und mit einem rührenden Ende!

Das hübsche Artwork stammt von Charles Sultan, unbesungener Comicheft-Veteran, der 1940 schon für Fiction House Dschungelklamotten zeichnet. 1949 wechselt er zu ACG und ackert sich tapfer durch alle Genres. Die schmierige Fratze des bösen Zortan in Großaufnahme auf Seite 7 oben ist klassisches 40er Jahre-Klischee!

Auch begeistern mich zwei weitere Details, die Sultan am Rande eingearbeitet hat: Die Schrumpfköpfe auf Seite 3 (Bild 2) sowie die Hühnerkeule, auf welcher der schuftige Zortan kaut (Seite 6, Bild 2). Da hatte Sultan offenbar seinen eigenen Film vor Augen.

 

2 Gedanken zu „The Were-Tiger of Assam

  1. comicrichy

    Mann, ist der Druck schlecht. Die Sprechblasen sind ja stellenweise kaum zulesen.
    O.k. 10 Cent Verkaufpreis. Der Drucker war wohl besoffen !
    Es war ein Spaß es zu lesen. Danke, Horrortilli !

  2. Fifties Horror Artikelautor

    Ach, so schlecht find ich den Druck gar nicht. Da gibt es weitaus Schlechteres.
    Aber natürlich war der Drucker besoffen. Damals waren sie ja alle besoffen:
    Drucker, Kolorist, Zeichner, Autor, Redakteur und Verleger!

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