{"id":1258,"date":"2011-05-25T12:06:03","date_gmt":"2011-05-25T10:06:03","guid":{"rendered":"http:\/\/fifties-horror.de\/?p=1258"},"modified":"2013-09-29T12:15:54","modified_gmt":"2013-09-29T10:15:54","slug":"spoiled","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fifties-horror.de\/?p=1258","title":{"rendered":"Spoiled"},"content":{"rendered":"<h3><strong>(aus \u201cHaunt Of Fear\u201d Nr. 26, im Juli 1954 von EC Comics ver\u00f6ffentlicht)<\/strong><\/h3>\n<p>Ein begabter Chirurg arbeitet Tag und Nacht \u2013 auch daheim in seinem Privatlabor, unter anderem an der Erfindung eines neuen Narkosemittels. Seine junge Frau Janet f\u00fchlt sich vernachl\u00e4ssigt und f\u00e4ngt ein Verh\u00e4ltnis an. Ihr Lover Leon kommt sogar ins Haus, w\u00e4hrend der Gatte im Labor werkelt. Beide werden unvorsichtig, und eines Tages erwischt sie der Ehemann in flagranti. Er verr\u00e4t sich jedoch nicht, sondern sinnt auf teuflische Rache: Er bet\u00e4ubt die Liebenden mit seiner Supernarkose und f\u00fchrt eine gr\u00e4\u00dfliche Operation durch. Janets Kopf wird auf Leons K\u00f6rper transplantiert \u2013 und umgekehrt. Das Paar kommt zu Bewusstsein und stellt mit Abscheu fest, dass ihnen die Lust aufeinander vergangen ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: left\"><a href=\"http:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2011\/05\/Spoiled2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1259 aligncenter\" title=\"Spoiled2\" alt=\"\" src=\"http:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2011\/05\/Spoiled2.jpg\" width=\"474\" height=\"432\" srcset=\"https:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2011\/05\/Spoiled2.jpg 527w, https:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2011\/05\/Spoiled2-300x273.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 474px) 100vw, 474px\" \/><\/a><em>Typische Geschichte aus der Sp\u00e4tphase des EC-Horrors, nicht mehr von Feldstein, sondern Carl Wessler geschrieben. Dennoch mehr als solide. Fast eine Meditation \u00fcber k\u00f6rperliches Begehren. Die h\u00f6chst atmosph\u00e4rische Erz\u00e4hlung f\u00fchrt geradlining zum sadistischen Finale. Das \u00fcberrascht mit zwei Besonderheiten. <\/em><\/p>\n<p><em>Erstens \u00fcberleben die \u00dcbelt\u00e4ter (gut, es war auch nur ein Ehebruch OHNE die sich gew\u00f6hnlich obligatorisch anschlie\u00dfende <\/em><em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1260 alignright\" title=\"Spoiled1\" alt=\"\" src=\"http:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2011\/05\/Spoiled1.jpg\" width=\"373\" height=\"336\" srcset=\"https:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2011\/05\/Spoiled1.jpg 373w, https:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2011\/05\/Spoiled1-300x270.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 373px) 100vw, 373px\" \/><\/em><em>Mordplanung). <\/em><\/p>\n<p><em>Zweitens \u2013 wo ist der Chirurg hin? Als die Liebenden erwachen und ihr Entsetzen artikulieren, scheint er sich vornehm vom Geschehen entfernt zu haben.<\/em><\/p>\n<p><em> \u201eSpoiled\u201c offenbart zugleich sehr sch\u00f6n die Crux mit Zeichner Jack Kamen. Der physischen Attacke (s. Beispielbild anbei) wohnt etwas unbeholfen<\/em><em> Komisches bei. Die rudernden Arme, die synchron aufgerissenen Augen und die \u00fcbertriebenen \u201espeed lines\u201c (die Bewegungslinien) verfehlen jeden Effekt. Das ist Slapstick, nicht Horror.<\/em><\/p>\n<p><em><br \/>\n<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(aus \u201cHaunt Of Fear\u201d Nr. 26, im Juli 1954 von EC Comics ver\u00f6ffentlicht) Ein begabter Chirurg arbeitet Tag und Nacht \u2013 auch daheim in seinem Privatlabor, unter anderem an der Erfindung eines neuen Narkosemittels. Seine junge Frau Janet f\u00fchlt sich vernachl\u00e4ssigt und f\u00e4ngt ein Verh\u00e4ltnis an. 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