{"id":1521,"date":"2011-08-26T17:00:57","date_gmt":"2011-08-26T15:00:57","guid":{"rendered":"http:\/\/fifties-horror.de\/?p=1521"},"modified":"2013-09-29T11:56:06","modified_gmt":"2013-09-29T09:56:06","slug":"swamped","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fifties-horror.de\/?p=1521","title":{"rendered":"Swamped"},"content":{"rendered":"<h3><strong>(aus \u201cHaunt Of Fear\u201d Nr. 27, im September 1954 von EC Comics ver\u00f6ffentlicht)<\/strong><\/h3>\n<p>In den unzug\u00e4nglichen S\u00fcmpfen der US-S\u00fcdstaaten haust ein Menschenfresser. Des Nachts streift er durch die Gegend und bringt J\u00e4ger um. Die Leichen schleppt er in seine selbstgezimmerte H\u00fctte, die auf Stelzen \u00fcber einem Treibsandfeld kauert. Dort verzehrt er die Opfer und entsorgt die \u00dcberreste im Sumpf. Eventuelle Verfolger landen in der t\u00f6dlichen Treibsandfalle. \u00dcber Jahre hinweg \u00fcbt der Kannibale sein grausiges Handwerk aus. Dann allerdings begehren die Menschenreste im Sumpf auf und die Knochen der Toten r\u00fctteln an der bauf\u00e4lligen Behausung. Die bricht zusammen, und der Ghul verendet wie seine Opfer im ewigen Schlamm.<\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1522 aligncenter\" title=\"Swamped1\" alt=\"\" src=\"http:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2011\/08\/Swamped1.jpg\" width=\"640\" height=\"271\" srcset=\"https:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2011\/08\/Swamped1.jpg 640w, https:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2011\/08\/Swamped1-300x127.jpg 300w, https:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2011\/08\/Swamped1-624x264.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/p>\n<p><em>DER Klassiker unter den wenigen Horrorstories, die Sp\u00e4tzugang Reed Crandall f\u00fcr EC zeichnete. Man fragt sich, weshalb gerade diese Geschichte so markant ist. Crandalls \u201eOnly Skin Deep\u201c im Schwestermagazin TALES FROM THE CRYPT Nr. 38 ist sicherlich schockierender (darin wird einer Frau immerhin das Gesicht abgerissen!). \u201eSwamped\u201c hingegen ist ein literarisches Experiment, das ohne Sprechblasen operiert. Erz\u00e4hler ist die wacklige H\u00fctte \u00fcber dem Treibsandsumpf. Sie schildert stolz ihre Erbauung und das Wohlbehagen, f\u00fcr Jemanden eine Wohnstatt sein zu d\u00fcrfen. Dann aber merkt sie, dass ihr Bewohner\/Erbauer ein kannibalistisches Scheusal ist und leidet unter ihrer \u201eMitt\u00e4terschaft\u201c. Mit Erleichterung kommentiert die H\u00fctte schlie\u00dflich den eigenen Zerfall \u2013 und somit die gerechte Vernichtung des B\u00f6sen.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1523 aligncenter\" title=\"Swamped3\" alt=\"\" src=\"http:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2011\/08\/Swamped3.jpg\" width=\"640\" height=\"333\" srcset=\"https:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2011\/08\/Swamped3.jpg 640w, https:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2011\/08\/Swamped3-300x156.jpg 300w, https:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2011\/08\/Swamped3-624x324.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/p>\n<p><em>Eine schr\u00e4ge Geschichte, nat\u00fcrlich kraftvoll illustriert, die auf metaphorischer Ebene von Schuld und S\u00fchne handelt. \u00c4hnlich einem Elternteil, das an der Kriminalit\u00e4t des eigenen Kindes verzweifelt. Das ist sachlich-realistisch betrachtet alles komplett spinnert, in der Welt des Grusels jedoch logisch und sogar ber\u00fcckend.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(aus \u201cHaunt Of Fear\u201d Nr. 27, im September 1954 von EC Comics ver\u00f6ffentlicht) In den unzug\u00e4nglichen S\u00fcmpfen der US-S\u00fcdstaaten haust ein Menschenfresser. Des Nachts streift er durch die Gegend und bringt J\u00e4ger um. Die Leichen schleppt er in seine selbstgezimmerte H\u00fctte, die auf Stelzen \u00fcber einem Treibsandfeld kauert. 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