{"id":1696,"date":"2012-02-04T11:40:31","date_gmt":"2012-02-04T09:40:31","guid":{"rendered":"http:\/\/fifties-horror.de\/?p=1696"},"modified":"2012-02-04T11:40:31","modified_gmt":"2012-02-04T09:40:31","slug":"terror-of-the-nightmares","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fifties-horror.de\/?p=1696","title":{"rendered":"Terror Of The Nightmares"},"content":{"rendered":"<h3><strong>(aus \u201cDark Mysteries\u201d Nr. 16, im Februar 1954 von Master Comics ver\u00f6ffentlicht)<\/strong><\/h3>\n<p><em>Die dritte Geschichte aus DARK MYSTERIES Nr. 16, die in die LESEWIESE Eingang findet. Das d\u00fcrfte Heftrekord sein. Der Titel allerdings erscheint v\u00f6llig willk\u00fcrlich und erschlie\u00dft sich mir nicht. Es sei denn, es handelt sich um ein mehr als gezwungenes Wortspiel mit dem engl. Begriff &#8222;mare&#8220; (kann &#8222;Gaul&#8220; oder &#8222;Stute&#8220; bedeuten&#8230;). Die Handlung ist formelhaft, aber unterhaltsam. Bei der Exposition schrillen nat\u00fcrlich schon s\u00e4mtliche Alarmglocken.<\/em><\/p>\n<p>Ein Playboy und Troph\u00e4ensammler besch\u00e4ftigt seinen eigenen Tierpr\u00e4parator, der ihm f\u00fcr kleines Geld die sch\u00f6nsten St\u00fccke fertigt. Der Pr\u00e4parator hat eine h\u00fcbsche Frau, die dem Playboy verf\u00e4llt und ihren Mann kaltherzig hintergeht. Der Betrogene kommt dahinter, rast vor Wut und schneidet der Frau kunstvoll die Kehle durch.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1697\" title=\"TerrorNightmares1\" src=\"http:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2011\/09\/TerrorNightmares1.jpg\" alt=\"\" width=\"620\" height=\"312\" srcset=\"https:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2011\/09\/TerrorNightmares1.jpg 620w, https:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2011\/09\/TerrorNightmares1-300x150.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><\/p>\n<p>Wie es der Zufall will, muss zur selben Zeit des Playboys Lieblingspferd eingeschl\u00e4fert werden. Der Pr\u00e4parator bekommt den Auftrag, den pr\u00e4chtigen Hengst nach allen Regeln der Kunst auszustopfen. Das tut er auch, verpackt jedoch als Dreingabe die Leiche seiner Frau im Bauch des Pferdes. Der Playboy, der seine Geliebte schon vermisst hatte, entdeckt sie\u00a0 dort. Er ist zu Recht entsetzt\u2026<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1698\" title=\"TerrorNightmares2\" src=\"http:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2011\/09\/TerrorNightmares2.jpg\" alt=\"\" width=\"620\" height=\"601\" srcset=\"https:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2011\/09\/TerrorNightmares2.jpg 620w, https:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2011\/09\/TerrorNightmares2-300x290.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><\/p>\n<p><em>Mit Sicherheit eine hastig dahingeworfene F\u00fcllergeschichte, bleibt jedoch im Ged\u00e4chtnis haften der kranken Komposition wegen: Eine skelettierte Frau im Bauch eines ausgestopften Pferdes. Das ist einfach nur verst\u00f6rend. Ruft nat\u00fcrlich das Bild des Trojanischen Pferdes in Erinnerung. Wenn ich auch keinen Sinn draus gebastelt kriege\u2026<\/em><\/p>\n<p><em>Paradebespiel f\u00fcr eine Geschichte, die dem Leser viele Fragezeichen in den Kopf setzt. Wieso endet auch diese Ehe mit Mord und nicht mit Scheidung? Weshalb hat der Mann nicht seine Frau ausgestopft? Und wieso versteckt er die Leiche im Bauch des Pferdes?<\/em><\/p>\n<p><em>Der erz\u00e4hlende Host rei\u00dft zum Ausklang noch den Kalauer: \u201eEinem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul\u201c. Ich wiederhole mich: keine gute Geschichte, aber memorabel.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(aus \u201cDark Mysteries\u201d Nr. 16, im Februar 1954 von Master Comics ver\u00f6ffentlicht) Die dritte Geschichte aus DARK MYSTERIES Nr. 16, die in die LESEWIESE Eingang findet. Das d\u00fcrfte Heftrekord sein. Der Titel allerdings erscheint v\u00f6llig willk\u00fcrlich und erschlie\u00dft sich mir nicht. 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