{"id":4574,"date":"2016-01-23T07:40:57","date_gmt":"2016-01-23T06:40:57","guid":{"rendered":"http:\/\/fifties-horror.de\/?p=4574"},"modified":"2016-01-17T16:39:30","modified_gmt":"2016-01-17T15:39:30","slug":"spider-hider","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fifties-horror.de\/?p=4574","title":{"rendered":"Spider Hider"},"content":{"rendered":"<p><b>(aus \u201cChilling Tales\u201d Nr. 13, im Dezember 1952 von Youthful Comics ver\u00f6ffentlicht)<\/b><\/p>\n<p>Schon der Titel (und die dazugeh\u00f6rige Er\u00f6ffnungsseite) begeistern mich: Das Reimspiel \u201eSpider Hider\u201c kann man nicht ins Deutsche \u00fcbertragen, aber es geht darum, dass sich ein Soldat auf einer einsamen Insel eine t\u00fcckische Seuche einf\u00e4ngt \u2013 und diese in der Heimat zu verbreiten beginnt.<\/p>\n<p>Der Text beginnt verhei\u00dfungsvoll mit einer Warnung: \u201e<em>Schrei nur \u2013 so laut und oft wie du willst. Es ist nutzlos. Alle Hysterie und Fluchtversuche k\u00f6nnen dich nicht retten! Ahnst du denn nicht, du Narr, dass die Person neben dir, hinter dir, die auf dich zukommt\u2026 ein Spinnen-Br\u00fcter ist!?<\/em>\u201c \u2013 jawohl.<br \/>\nSpinnengrusel in einer neuen, schrecklichen (vor allem schrecklich gezeichneten!) Dimension hier auf FIFTIES HORROR.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2013\/12\/SpiderHider1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1060\" height=\"1484\" class=\"alignnone size-full wp-image-4575\" alt=\"SpiderHider1\" src=\"http:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2013\/12\/SpiderHider1.jpg\" srcset=\"https:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2013\/12\/SpiderHider1.jpg 1060w, https:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2013\/12\/SpiderHider1-768x1075.jpg 768w, https:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2013\/12\/SpiderHider1-731x1024.jpg 731w, https:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2013\/12\/SpiderHider1-624x874.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 1060px) 100vw, 1060px\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2013\/12\/SpiderHider2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1043\" height=\"1475\" class=\"alignnone size-full wp-image-4576\" alt=\"SpiderHider2\" src=\"http:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2013\/12\/SpiderHider2.jpg\" srcset=\"https:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2013\/12\/SpiderHider2.jpg 1043w, https:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2013\/12\/SpiderHider2-768x1086.jpg 768w, https:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2013\/12\/SpiderHider2-724x1024.jpg 724w, https:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2013\/12\/SpiderHider2-624x882.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 1043px) 100vw, 1043px\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2013\/12\/SpiderHider3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1052\" height=\"1495\" class=\"alignnone size-full wp-image-4577\" alt=\"SpiderHider3\" src=\"http:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2013\/12\/SpiderHider3.jpg\" srcset=\"https:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2013\/12\/SpiderHider3.jpg 1052w, https:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2013\/12\/SpiderHider3-768x1091.jpg 768w, https:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2013\/12\/SpiderHider3-721x1024.jpg 721w, https:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2013\/12\/SpiderHider3-624x887.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 1052px) 100vw, 1052px\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2013\/12\/SpiderHider4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1042\" height=\"1468\" class=\"alignnone size-full wp-image-4578\" alt=\"SpiderHider4\" src=\"http:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2013\/12\/SpiderHider4.jpg\" srcset=\"https:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2013\/12\/SpiderHider4.jpg 1042w, https:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2013\/12\/SpiderHider4-213x300.jpg 213w, https:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2013\/12\/SpiderHider4-768x1082.jpg 768w, https:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2013\/12\/SpiderHider4-727x1024.jpg 727w, https:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2013\/12\/SpiderHider4-624x879.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 1042px) 100vw, 1042px\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2013\/12\/SpiderHider5.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1051\" height=\"1486\" class=\"alignnone size-full wp-image-4579\" alt=\"SpiderHider5\" src=\"http:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2013\/12\/SpiderHider5.jpg\" srcset=\"https:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2013\/12\/SpiderHider5.jpg 1051w, https:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2013\/12\/SpiderHider5-768x1086.jpg 768w, https:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2013\/12\/SpiderHider5-724x1024.jpg 724w, https:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2013\/12\/SpiderHider5-624x882.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 1051px) 100vw, 1051px\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2013\/12\/SpiderHider6.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1053\" height=\"1479\" class=\"alignnone size-full wp-image-4580\" alt=\"SpiderHider6\" src=\"http:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2013\/12\/SpiderHider6.jpg\" srcset=\"https:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2013\/12\/SpiderHider6.jpg 1053w, https:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2013\/12\/SpiderHider6-214x300.jpg 214w, https:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2013\/12\/SpiderHider6-768x1079.jpg 768w, https:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2013\/12\/SpiderHider6-729x1024.jpg 729w, https:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2013\/12\/SpiderHider6-624x876.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 1053px) 100vw, 1053px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das Artwork (Vince Napoli) ist st\u00fcmperhaft und grausam \u2013 aber ich mag es!<\/p>\n<p>Die Geschichte ist so gut (auch in der wunderbaren ersten Person geschrieben), dass die Zeichnungen ihr nichts anhaben k\u00f6nnen. Napolis Gekritzel hat doch einen eigenen Charme, es ist mir lieber als die austauschbare 08\/15-Horrorware der sonstigen \u201eItaliener\u201c im Gruselcomic wie Forte, Belfi, Trapani, Forgione, DiPreta, D\u2019Agostino, Giacoia, Mortellaro, Giunta, Premiani und Ravielli.<\/p>\n<p>Und diese sagenhaft schlechte Splashpage mit den Riesenf\u00fc\u00dfen ist pures Gold. Sieht aus wie miserabelstes Fanzine. Ich freue mich sehr, dieses Heft erstanden zu haben und \u201eSpider Hider\u201c in einer Weltpremiere zeigen zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Ich versuche mir vorzustellen, wie andere K\u00fcnstler diese Geschichte gestaltet h\u00e4tten. Graham Ingels kommt dem Look von Napoli nahe, h\u00e4tte in seiner Detailliertheit aber zu widerlich gewirkt. Bei Bob Powell w\u00e4re es karikaturesk und l\u00e4cherlich geraten. Das Iger Studio h\u00e4tte es komplett auf Farce geb\u00fcrstet. Der fiebrig-vage Stil von Napoli geht in seiner kindhaften Abstraktion schon sehr in Ordnung!<\/p>\n<h2>Und was noch sch\u00f6ner ist:\u00a0 FIFTIES-HORROR-Mitarbeiter Sebastiano Trebastoni sieht in &#8222;Spider-Hider&#8220; die Vorlage f\u00fcr den Film &#8222;BUG&#8220; aus dem Jahre 2006!<\/h2>\n<p><em>Hier sein Kommentar:<\/em><\/p>\n<p>BUG basiert auf einem 1996 erschienen Theaterst\u00fcck von Tracy Letts, welches ich nicht gelesen habe. Regie f\u00fchrte niemand geringeres als<strong> William Friedkin<\/strong>, der auch f\u00fcr Werke wie <i>Der Exorzist<\/i>, <i>French Connection<\/i> oder <i>Das Kinderm\u00e4dchen<\/i> bekannt ist (Ok, <i>Das Kinderm\u00e4dchen<\/i> ist vielleicht nicht sein bekanntester, aber wird oft genug \u00fcbergangen).<\/p>\n<p>Praktisch der gesamte Film spielt in einem sch\u00e4bigen Motelzimmer. Dort lebt die Hauptfigur, Agnes, eine Kellnerin mit Alkohol- und Drogenproblem. Eines Tages stellt ihr ihre lesbische Freundin den <strong>Kriegsveteran Peter<\/strong> vor. Sie bietet ihm an, einige Tage bei ihr zu bleiben und er zieht ein. Agnes hat auch Angst, dass ihr brutaler Ex-Knacki-Ex-Ehemann zur\u00fcckkommt, dieser spielt jedoch nur am Rande eine Rolle. Den Kern der Handlung stellt das Verh\u00e4ltnis zwischen Peter und Agnes dar.<br \/>\nMan kann man gleich vorweg sagen, dass der Film (wie es f\u00fcr die Leinwandadaption eines Theaterst\u00fccks zu erwarten war) sehr dialoglastig ist und auf Action oder Effekte ann\u00e4hernd komplett verzichtet.<\/p>\n<p>Peter entpuppt sich im Verlauf der Handlung immer mehr als scheinbar Wahnsinniger. Er beginnt im Zimmer nach K\u00e4fern zu suchen und behauptet, es w\u00e4re verwanzt. Sp\u00e4ter spricht er von <strong>K\u00e4fern unter seiner Haut und in seinem Blut<\/strong>. Zum Ende hin gipfelt es in totaler Paranoia, er spricht von Chips im Gehirn des Menschen, eine Verschw\u00f6rung der Regierung, Nazi-\u00c4rzten und dass das Milit\u00e4r Experimente mit ihm gemacht und nun hinter ihm her w\u00e4re, da er die Wahrheit herausgefunden h\u00e4tte. Interessant ist das Ganze, da der Wahnsinn scheinbar langsam auf Agnes \u00fcberzuspringen scheint und sie auch beginnt, K\u00e4fer zu sehen und an Verfolgung zu glauben. Hierbei h\u00e4lt der Film jedoch sehr kunstvoll die Waage, sodass der Zuschauer niemals ganz sicher ist, inwieweit Peter einfach nur wahnsinnig ist oder seine Geschichte vielleicht tats\u00e4chlich stimmt.<\/p>\n<div id=\"attachment_6553\" style=\"width: 430px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=QMRljLE8gQA\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-6553\" class=\" wp-image-6553\" alt=\"Bug_bmyns2\" src=\"http:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2016\/01\/Bug_bmyns2.jpeg\" width=\"420\" height=\"622\" srcset=\"https:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2016\/01\/Bug_bmyns2.jpeg 600w, https:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2016\/01\/Bug_bmyns2-202x300.jpeg 202w\" sizes=\"(max-width: 420px) 100vw, 420px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-6553\" class=\"wp-caption-text\">Beim Klicken auf das Filmposter \u00f6ffnet sich der Trailer zu &#8222;Bug&#8220;!<\/p><\/div>\n<p>Da es wenig Sinn macht, noch viel detaillierter auf die Handlung einzugehen (sonst w\u00e4re es schneller, den Film zu gucken, als all das hier zu lesen), besch\u00e4ftigen wir uns doch direkt mit den <strong>Parallelen zum Comic<\/strong>:<\/p>\n<p>Als Allererstes ist auff\u00e4llig, dass, auch wenn die Handlung nat\u00fcrlich abgewandelt ist, die Hauptfigur in BUG praktisch die gleiche wie in SPIDER HIDER ist.<br \/>\nEin Kriegsveteran, der unter Paranoia leidet, glaubt, dass Insekten unter seiner Haut leben (ok, Spinnen sind keine Insekten, geb ich zu, aber verdammt nah dran) welche dort br\u00fcten und auch andere Menschen befallen.<br \/>\nAuch dass es sich bei beiden Figuren scheinbar um ziellose Einzelg\u00e4nger handelt, passt zusammen.<\/p>\n<p>Eben genau dieses <strong>\u00dcbertragen der Tierchen von einem Menschen zum n\u00e4chsten kommt aus dem Comic<\/strong>. Dort hat es allerding, wir erinnern uns, sehr schnell t\u00f6dliche Folgen. Im Film wird es so dargestellt, dass sich Agnes aufgrund der &#8222;Infektion&#8220; den gleichen Wahnvorstellungen hingibt wie Peter, was gegen Ende des Films sogar so weit geht, dass sie gemeinsam halluzinieren.<\/p>\n<p>Auch Paranoia ist eindeutig ein zentraler Aspekt der Handlung sowohl bei SPIDER HIDER als auch bei BUG. Im Comic wird sie bereits im Er\u00f6ffnungstextkasten thematisiert. Bei BUG steigern sich beide Protagonisten in eine <strong>Spirale aus immer wilderen Paranoia- und Verschw\u00f6rungstheorien<\/strong>. Dann bekommt der Protagonist im Comic von einem Arzt gesagt, dass die Spinnen nur Einbildung sind. Im Film taucht sp\u00e4ter auch ein Arzt auf, der behauptet, dass Peter schlicht und einfach ein Psychopath ist.<\/p>\n<p>Die <strong>interessanteste Gemeinsamkeit<\/strong> ist jedoch weniger inhaltlicher als stilistischer Natur: Im Comic <strong>sieht man die Spinnen kaum<\/strong>. Besonders auf den Bildern, in denen sie aus den Fingern des Protagonisten platzen, kann man ohne die Captions kaum verstehen, was passiert. Der Grund daf\u00fcr ist, so nimmt man an, dass Zeichner Vince Napoli beim Zeichnen einfach immer besoffener wurde. Allerdings kann man die Zeichnungen auch anders interpretieren: Dadurch, dass diese Schl\u00fcsselszenen au\u00dferhalb des Bildes stattfinden, kann der Leser nicht mit Sicherheit sagen, ob sie tats\u00e4chlich passieren oder sich nur in der Vorstellung des Protagonisten abspielen.<\/p>\n<p>Klingt das weit hergeholt? Vielleicht. Allerdings wird genau dieser Kniff auch im Film \u00fcbernommen.<strong> Im ganzen Film sieht man keinen einzigen K\u00e4fer.<\/strong> Egal, ob Peter ihn auf der Matratze oder unter dem Mikroskop in seinem Blut entdeckt, die Kamera bleibt immer so weit entfernt, dass der Zuschauer selbst nicht sehen kann, ob da wirklich ein K\u00e4fer ist.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2016\/01\/Bug_BMYNS4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright  wp-image-6555\" alt=\"Bug_BMYNS4\" src=\"http:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2016\/01\/Bug_BMYNS4.jpg\" width=\"480\" height=\"258\" srcset=\"https:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2016\/01\/Bug_BMYNS4.jpg 600w, https:\/\/fifties-horror.de\/filecollection\/2016\/01\/Bug_BMYNS4-300x161.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><\/a>Der Zuschauer bekommt nur erz\u00e4hlt, was die Figuren <i>glauben<\/i> zu sehen. Die Unsicherheit im Film, ob da wirklich K\u00e4fer sind, l\u00e4sst sich also, egal ob die Filmemacher SPIDER HIDER tats\u00e4chlich kannten oder nicht, auf den Comic zur\u00fcckf\u00fchren.<br \/>\nW\u00e4hrend man dieses Stilmittel bei Vince Napoli noch als Anzeichen f\u00fcr schludriges, schnelles Arbeiten ansehen konnte, so muss man bei Friedkin, einem versierten Regisseur mit vielen Jahren Berufserfahrung, von einer absolut bewussten Entscheidung ausgehen.<br \/>\nEs endet schlie\u00dflich damit, dass die Figuren im Film, wie im Comic ebenfalls angedeutet wird, als letzte Konsequenz den Tod w\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Wir kommen also zu dem Schluss, <strong>dass der Film BUG von 2006 eindeutig gro\u00dfe Teile seiner Handlung aus dem 1952 ver\u00f6ffentlichten Comic SPIDER HIDER \u00fcbernommen hat<\/strong>. Hierbei f\u00e4llt es schwer, an einen Zufall zu glauben. Ob Autor Tracy Letts diesen Comic allerdings tats\u00e4chlich gelesen hat ist jedoch nicht nachzupr\u00fcfen, auf jeden Fall ist nichts bekannt, was darauf hindeuten w\u00fcrde. Somit bleibt letzten Endes trotz aller Erkenntnis nur ein weiteres Mysterium, welches die Pre-Code-Horrorcomics und ihr Verm\u00e4chtnis umgibt.<\/p>\n<p><em><strong>Mehr \u00fcber den Einfluss der Precode-Horrorhefte:<br \/>\n<\/strong>Vergleich des Comics \u201eThe Resurrected Head\u201c mit dem 1962er Film \u201eThe Brain That Wouldn\u2019t Die\u201c <a href=\"http:\/\/fifties-horror.de\/lesewiese\/just-crazy\/the-resurrected-head\" target=\"_blank\">HIER<\/a>.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(aus \u201cChilling Tales\u201d Nr. 13, im Dezember 1952 von Youthful Comics ver\u00f6ffentlicht) Schon der Titel (und die dazugeh\u00f6rige Er\u00f6ffnungsseite) begeistern mich: Das Reimspiel \u201eSpider Hider\u201c kann man nicht ins Deutsche \u00fcbertragen, aber es geht darum, dass sich ein Soldat auf einer einsamen Insel eine t\u00fcckische Seuche einf\u00e4ngt \u2013 und diese in der Heimat zu verbreiten [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6],"tags":[40],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/fifties-horror.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4574"}],"collection":[{"href":"https:\/\/fifties-horror.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/fifties-horror.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fifties-horror.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fifties-horror.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4574"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/fifties-horror.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4574\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/fifties-horror.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4574"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/fifties-horror.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4574"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/fifties-horror.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4574"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}