(aus “Tales Of Horror” Nr. 1, Juni 1952 von Minoan Publishing alias Toby veröffentlicht)
Taugliche Variante des beliebten Themas „Dinge im Innern der Erde“. Bergarbeiter entdecken bei Grabungsarbeiten den Zugang zu einem verschütteten Reich. Ein Ingenieur begibt sich hinein, auf der Suche nach dem dort verschwundenen Vorarbeiter. Er findet diesen, erstarrt und eingetrocknet. Bei Berührung zerfällt der Ärmste zu Staub. Eine schöne Frau erscheint (kein Dämon, wie im Titel versprochen) und verspricht dem Ingenieur ewiges Leben in ihrem Geisterreich.
Dort tummelt sich nämlich der just verstorbene Vorarbeiter – munter in Gesellschaft von Tänzerinnen. Der Ingenieur aber ahnt eine Falle (Versklavung der Menschheit zu Geistern), entkommt der Verführerin und sprengt den Zugang zur Mine. Die Obererde ist gerettet (the devil is a woman), der Preis jedoch ist hoch, den der Ingenieur zahlen muss: er vegetiert in einem Krankenhaus und muss ständig bewässert werden, sonst zerfiele auch er zu Staub.
Keine Weltliteratur und hölzern gezeichnet (Myron Fass zugeschrieben), aber auch keine üble Schauergeschichte.
Anmerkung zum Jahresende 2014:
Dieser Beitrag stammt aus den frühen Tagen von FIFTIES HORROR. Damals habe ich noch keine vollständigen Geschichten hochgeladen. Im Zuge einer Auffrischung meiner Webseite werden manche Beiträge in sogenannten „Re-Uploads“ komplettiert, andere werden verlinkt. Diese Geschichte ist jedoch weder sonstwo im Netz gepostet – und verdient auch keinen Re-Upload (wenn wir mal ehrlich sind). Wer sie dennoch lesen möchte, schaue sie sich unverbindlich im ganzen Heft bei COMIC BOOK PLUS an (diesem LINK folgen).