(aus “Chilling Tales” Nr. 13, im Dezember 1952 von Youthful Comics veröffentlicht)
Die Hand eines Gehenkten verfügt über magische Fähigkeiten. Fertigt man eine Kerze aus dem Fett eines Menschenherzens und zwingt diese in die tote Faust, so versetzt der Kerzenschein jeden Betrachter in eine passive Trance. Der Träger der grausigen Funzel kann somit ungestört Verbrechen begehen.
Das wussten Sie nicht? Dann wird es aber höchste Zeit. Erweitern Sie Ihren okkulten Horizont, mit dieser Weltpremiere auf FIFTIES HORROR.
“The Hand Of Glory” ist eine weitere Geschichte aus der Zeichenfeder des skurrilen Matt Fox, dessen Horrorwerk für den Youthful-Verlag wir damit auch komplett wiedergegeben haben (es ist nur diese eine). Allerdings hat er noch vier geniale Titelbilder für die „Chilling Tales“ gezeichnet. Unten angehängt ist noch sein schönstes…
Zehn weitere Mini-Gruselgeschichten von 3-5 Seiten entwarf er noch für Atlas. Das war’s. Eine davon haben wir bereits präsentiert – die deutsche Fassung von „I Was A Vampire“.
Fox‘ leicht holzschnittartiger, zweidimensionaler Stil pendelt irgendwo zwischen Feldstein und Wolverton. Obwohl diesem Stil jede Dynamik fehlt, gehen die Bilder doch unter die Haut. Die riesenhafte Geistererscheinung auf Seite 7 ist in der Tat erschreckend.
Fußnote: Nur ein Vierteljahr später (im März 1953) veröffentlicht ACG eine Variante der “Hand of Glory”-Folklore im Heft FORBIDDEN WORLDS Nr. 15: Unter dem Titel “The Glory Hand” begegnen wir der kerzentragenden Klaue wieder. Die Geschichte läuft jedoch völlig anders, nur die Grundidee der Hand eines Toten mit magischen Fähigkeiten ist beibehalten. Wer sich diese Geschichte zum Vergleich noch anschauen mag, sei auf Karswells gigantischen Horror-Blog verwiesen – DORT gepostet.