Medusa

(aus “Dark Mysteries” Nr. 9, im Oktober 1952 von Master Comics veröffentlicht)

Feiner Schlangenalptraum, nett gestaltet von Hy Fleishman.

Jeff, ein Rancher, der Schlangen hasst und tote Schlangen sammelt, verfällt ausgerechnet dem Charme einer Schlangenbeschwörerin. Und richtig, sie hat ihn verzaubert:

Nach der Hochzeit nämlich offenbart sie sich als eine Meduse mit Schlangenhaar und Schlangenzauberkraft. Sie ist gekommen, um Rache an ihren Artgenossen zu nehmen.

Des Ranchers tote Schlangen erwachen zu Leben und treiben ihn aus dem Haus. Dort rennt er schnurstracks in eine Schlangengrube.

Elfreda, die Schlangenhexe, jedoch lässt ihn nicht umkommen, sondern schmückt sich fortan mit einer neuen, prächtigen Schlange: „I call him Jeff“. Nicht sonderlich originell, aber viel Schlangen fürs Geld.

Man beachte in folgendem Splash-Detail (neben einer eher lachhaften Medusa-Szene) den namenlosen „host“. EC dürfte sich darüber geärgert haben. Kommt dieser Erzähler doch wie eine dreiste Mischung von Crypt Keeper und Old Witch rüber.

(und hier noch mein Lieblingswitz zum Thema „Medusa“ – aus der Comicserie DILBERT, wo Dilbert seiner Kollegin Alice ein Frisurkompliment macht: „Ich mag die Art, wie du dein Haar trägst, Medusa“.)

Anmerkung zum Jahresende 2014:

Dieser Beitrag stammt aus den frühen Tagen von FIFTIES HORROR. Damals habe ich noch keine vollständigen Geschichten hochgeladen. Im Zuge einer Auffrischung meiner Webseite werden manche Beiträge in sogenannten „Re-Uploads“ komplettiert, andere werden verlinkt. Diese Geschichte können Sie UNTER DIESEM LINK auf Karswells gigantischem Blog „The Horrors of It All“ einsehen.