(aus “Fight Against Crime” Nr. 16, im November 1953 von Story Comics veröffentlicht)
Szenen einer (zerrütteten) Ehe, die 94.
Die Ehe als Hölle ist ein Standardthema der 50er Jahre Schockgeschichten. Und auch mal eine eigene Betrachtung wert. Diese Variante präsentiert den Ehemann als tyrannischen Aquarianer. Das ist kein Außerirdischer, sondern ein Fischsammler und –Züchter.
Seine Ehefrau muss ihr Leben dem Hobby des Mannes unterordnen, bis eines Tages die Stimmung hochkocht und das Aquarium überläuft…
FIFTIES-HORROR-Weltpremiere: Mann schaufelt sich ein nasses Grab!
Das wieder mal keine Horrorgeschichte im strikten Sinne, sondern eine Terror-Erzählung, die man aber gerne mal vereinnahmt. Hässlich ist sie nicht nur des krasses Schlussbildes, sondern auch der eskalierenden häuslichen Gewalt wegen.
Der Story-Verlag ist nie vor extremen Ideen und Darstellungen zurückgeschreckt. Die haben in der Tat versucht, noch härter als EC zu sein. Den Clou mit den Piranhas in der Badewanne haben sie sogar vor EC realisiert. In deren TALES FROM THE CRYPT Nr. 42 (Juni 1954) illustriert Bernie Krigstein ein ebensolches Ende für einen grausamen Sklaventreiber in Südamerika („The Bath“).
Die beiden einzigen Piranha-Geschichten, die mir aus dem Precode-Horror bekannt sind.
WOW that was a great way to start my weekend. Thank you sir.
Excellent story, Krigstein is a far superior artist to Wildey but Wildey’s closing panel is every bit the equal to Krigstein’s for shock value, in fact he possibly out does the maestro.