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	<title>Fifties Horror</title>
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	<description>Eine Seite über US-amerikanische Comics der Jahre 1950–1955</description>
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		<title>Ghost Gallery IV: The Parting</title>
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		<pubDate>Sat, 19 May 2012 07:16:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>T.Courth</dc:creator>
				<category><![CDATA[The Bad]]></category>
		<category><![CDATA[Fiction House]]></category>

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		<description><![CDATA[(aus “Ghost Comics” Nr. 1, im Jahre 1951 von Fiction House veröffentlicht) Die erste Ausgabe der „Ghost Comics“ schildert tatsächlich nur Geistererscheinungen. Geschichte Nummer vier, die letzte im Heft, variiert ein wenig. Ein Penner gelangt an eine verwunschene Puppe, die &#8230; <a href="http://fifties-horror.de/lesewiese/the-bad/ghost-gallery-iv-the-parting">Weiterlesen &#8594;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>(aus “Ghost Comics” Nr. 1, im Jahre 1951 von Fiction House veröffentlicht)</h3>
<p><em>Die erste Ausgabe der „Ghost Comics“ schildert tatsächlich nur Geistererscheinungen. Geschichte Nummer vier, die letzte im Heft, variiert ein wenig.</em></p>
<p>Ein Penner gelangt an eine verwunschene Puppe, die ihm böse Taten einflüstert. Dank seiner Skrupellosigkeit gelangt der Mann mithilfe der Puppe zu Reichtum und Ruhm. Der Höhepunkt ist seine Hochzeit mit einer reichen Society-Erbin.</p>
<p><a href="http://fifties-horror.de/files/media/2012/02/GhostParting.jpg"><img class="alignleft  wp-image-2048" title="GhostParting" src="http://fifties-horror.de/files/media/2012/02/GhostParting.jpg" alt="" width="360" height="537" /></a>Der Mann glaubt nun, die Puppe nicht mehr zu benötigen und zerstört sie. „Mr. Dingle“ (die Puppe) rächt sich, indem sie in der Kirche aufkreuzt und den verstörten Mann vor einen heranbrausenden Lastwagen treibt.</p>
<p><em>Es brausen ja immer Lastwagen herum… Klare Formelgeschichte, aber das Motiv der bösen Puppe ist doch für 1951 bemerkenswert.</em></p>
<p>Es wird sogar noch bemerkenswerter &#8211; kurzer Ausflug in die Comicgeschichte. Als ich das Artwork sah, dachte ich mir: &#8220;Aha, da haben sie einen Veteranen aus den 40ern weiterbeschäftigt&#8221;. Auf diese Weise hat man in den 50ern nicht mehr gezeichnet.</p>
<p>Schnelle Recherche auf Grand Comics Database ergibt: Das Ding ist angeblich ein Nachdruck aus dem Jahr 1945!</p>
<p>In Sachen Zweitverwertung hat diesen Redakteuren niemand was vorgemacht.</p>
<p><em>Ich möchte an dieser Stelle noch kurz eingehen auf den Verlag Fiction House. Dieses Urgestein der US-Comicszene gründet sich 1938 und macht den Laden mit der Ankunft des Comic Code 1954 wieder dicht. Fiction House veröffentlichen die legendären Serien FIGHT COMICS, JUMBO COMICS, JUNGLE COMICS, PLANET COMICS, RANGERS COMICS und WINGS COMICS.</em></p>
<p><a href="http://fifties-horror.de/files/media/2012/05/GhostComics41.jpg"><img class="alignright  wp-image-2305" title="GhostComics4" src="http://fifties-horror.de/files/media/2012/05/GhostComics41.jpg" alt="" width="216" height="332" /></a><em>Ende der 40er Jahre stellt der Verlag seine Massenproduktion ein und tastet sich mit &#8220;Projekten&#8221; durch die frühen 50er Jahre. Am Horrorboom bleiben sie dennoch seltsam unbeteiligt. Ganze 12 Hefte erscheinen in vier Jahren. </em></p>
<p><em>THE MONSTER (großartiger Name für ein Horrorheft, den sonst niemand benutzt hat!) erscheint spät und nur zweimal, die GHOST COMICS erleben 10 Ausgaben. Immer wieder missbrauchen sie die grafisch oft schönen Hefte als Plattform für Nachdrucke (s.o.) und werfen sich nicht mit Überzeugung ins Gruselgefecht.</em></p>
<p><em>Dafür tut Fiction House das, wofür sie bis heute berühmt sind: sie gestalten die Cover mit leichtgeschürzten Blondinen. Wohl ein eindeutiger Beweis dafür, dass die Interessen im Verlag anders geartet lagen.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>The Devil’s Due</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 09:16:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>S.Corteyn</dc:creator>
				<category><![CDATA[The Ugly]]></category>
		<category><![CDATA[Fawcett]]></category>

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		<description><![CDATA[(aus “This Magazine is haunted” Nr. 2, im Dezember 1951 von Fawcett Publications veröffentlicht) Ein absurd feister SS-Hauptmann und Folterspezialist in einem Kriegsgefangenenlager bringt kurz vor der amerikanischen Befreiung noch seine amerikanischen Gefangenen um. Danach verbuddelt er alle Leichen und &#8230; <a href="http://fifties-horror.de/lesewiese/the-ugly/the-devil%e2%80%99s-due">Weiterlesen &#8594;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>(aus “This Magazine is haunted” Nr. 2, im Dezember 1951 von Fawcett Publications veröffentlicht)</h3>
<p>Ein absurd feister SS-Hauptmann und Folterspezialist in einem Kriegsgefangenenlager bringt kurz vor der amerikanischen Befreiung noch seine amerikanischen Gefangenen um. Danach verbuddelt er alle Leichen und mischt sich als Häftling (<em>die anderen sehen übrigens höchst abgemagert aus!</em>) unter die KZ-Überlebenden.</p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-2297" title="TorChamber" src="http://fifties-horror.de/files/media/2011/04/TorChamber-300x274.jpg" alt="" width="300" height="274" /></p>
<p>Nachts jedoch muss er nochmal raus, <em>nicht um zu pinkeln</em>, sondern um die herumgeisternden toten GIs erneut zu beseitigen (<em>ausgewalzt auf vier Seiten</em>). Schließlich kommen sie im Grüppchen, verschleppen den Bösewicht in die Folterkammer (<em>das Schild jedenfalls sagt „Torture Chambers“</em>) und vergehen sich dort rachetechnisch an ihm. Am Morgen finden die amerikanischen Befreier nur noch ein sehr dickes Skelett auf einem Haufen von Gold vor.</p>
<p><em>Auweia!  Und wieder eine geschmacklose Nazi-Geschichte aus dem Hause Fawcett (die warben gerne mit dem Motto: „wholesome entertainment“).</em></p>
<p>Hier nun im Vollscan als FIFTIES HORROR &#8211; Weltpremiere&#8230;</p>
<p><a href="http://fifties-horror.de/files/media/2011/04/devilsdue1.jpg"><img class="alignright  wp-image-2287" title="devilsdue1" src="http://fifties-horror.de/files/media/2011/04/devilsdue1.jpg" alt="" width="1000" height="1441" /></a><a href="http://fifties-horror.de/files/media/2011/04/devilsdue2.jpg"><img class="alignright  wp-image-2288" title="devilsdue2" src="http://fifties-horror.de/files/media/2011/04/devilsdue2.jpg" alt="" width="1000" height="1441" /></a><a href="http://fifties-horror.de/files/media/2011/04/devilsdue3.jpg"><img class="alignright  wp-image-2289" title="devilsdue3" src="http://fifties-horror.de/files/media/2011/04/devilsdue3.jpg" alt="" width="1000" height="1441" /></a><a href="http://fifties-horror.de/files/media/2011/04/devilsdue4.jpg"><img class="alignright  wp-image-2290" title="devilsdue4" src="http://fifties-horror.de/files/media/2011/04/devilsdue4.jpg" alt="" width="1000" height="1441" /></a><a href="http://fifties-horror.de/files/media/2011/04/devilsdue5.jpg"><img class="alignright  wp-image-2291" title="devilsdue5" src="http://fifties-horror.de/files/media/2011/04/devilsdue5.jpg" alt="" width="1000" height="1441" /></a><a href="http://fifties-horror.de/files/media/2011/04/devilsdue6.jpg"><img class="alignright  wp-image-2292" title="devilsdue6" src="http://fifties-horror.de/files/media/2011/04/devilsdue6.jpg" alt="" width="1000" height="1441" /></a><a href="http://fifties-horror.de/files/media/2011/04/devilsdue7.jpg"><img class="alignright  wp-image-2293" title="devilsdue7" src="http://fifties-horror.de/files/media/2011/04/devilsdue7.jpg" alt="" width="1000" height="1441" /></a><a href="http://fifties-horror.de/files/media/2011/04/devilsdue8.jpg"><img class="alignright  wp-image-2294" title="devilsdue8" src="http://fifties-horror.de/files/media/2011/04/devilsdue8.jpg" alt="" width="1000" height="1441" /></a><a href="http://fifties-horror.de/files/media/2011/04/devilsdue9.jpg"><img class="alignright  wp-image-2295" title="devilsdue9" src="http://fifties-horror.de/files/media/2011/04/devilsdue9.jpg" alt="" width="1000" height="1434" /></a></p>
<p><em>Vergangenheitsbewältigung im US-Stil. Für deutsche Leser schockierend und kaum fasslich, wie &#8220;salopp&#8221; und zynisch die Handlung vorangetrieben wird (die Leimgrube, der Sack mit dem Menschen drin, der Hauptmann als Sträfling verkleidet). Wenn man hier überhaupt groß von &#8220;Handlung&#8221; reden kann.</em></p>
<p><em>&#8220;Devil&#8217;s Due&#8221; ist ein gutes Beispiel für eine &#8220;stream-of-conciousness&#8221;-Horrorstory. Der Autor schnappt sich ein paar Versatzstücke (Nazi-Bestie, Konzentrationslager, Befreiung, Rachemord) und lässt dann mal laufen. Egal, ob die Handlung wirklich Sinn hat oder auch nicht. Schlüssig ist nicht, was hier auf erstaunlich langen 9 Seiten geschehen darf. Dennoch ist diese Geschichte alles andere als langweilig.</em></p>
<p><img class="alignright  wp-image-2300" title="FaceDue" src="http://fifties-horror.de/files/media/2011/04/FaceDue-240x300.jpg" alt="" width="168" height="210" /></p>
<p><em>Zumal der Zeichner (unbekannt) grafisch hübsch auf die Pauke haut: viel Schattenspiel, Nahaufnahmen von gequälten Gesichtern, dynamische Kameraführung. Er schwelgt üppig in Grusel-Emblemen wie Gräbern, Nacht, kahlen Bäumen, Blitzen, Waffen, Pfützen, Schweiß, Kreuzen, Nebel, Spinnweben &#8211; und kopiert hier und da effektiv und inspiriert aus dem Werk seiner Kollegen.</em></p>
<p><em>Möchte fast schwören, dass das dritte Bild auf Seite 6 (s. rechts) aus einer &#8220;Spirit&#8221;-Geschichte von Will Eisner stammt&#8230;</em></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>The Man Who Outdistanced Death</title>
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		<pubDate>Sat, 12 May 2012 08:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>T.Courth</dc:creator>
				<category><![CDATA[The Good]]></category>
		<category><![CDATA[Fawcett]]></category>

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		<description><![CDATA[(aus “Strange Suspense Stories” Nr. 4, im Dezember 1952 von Fawcett Publications veröffentlicht) Wahrlich fantastische Geschichte, aufgehängt am Satz „Life is a race against death“: Ein Langstreckenläufer zieht bei jedem Rennen den Kürzeren gegenüber einem Läufer mit indianischen Wurzeln. Er &#8230; <a href="http://fifties-horror.de/lesewiese/the-good/the-man-who-outdistanced-death">Weiterlesen &#8594;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>(aus “Strange Suspense Stories” Nr. 4, im Dezember 1952 von Fawcett Publications veröffentlicht)</h3>
<p><em>Wahrlich fantastische Geschichte, aufgehängt am Satz „Life is a race against deat</em><a href="http://fifties-horror.de/files/media/2012/02/Outdistant1.jpg"><img class="alignright  wp-image-2087" title="Outdistant" src="http://fifties-horror.de/files/media/2012/02/Outdistant1.jpg" alt="" width="248" height="298" /></a><em>h“:</em></p>
<p>Ein Langstreckenläufer zieht bei jedem Rennen den Kürzeren gegenüber einem Läufer mit indianischen Wurzeln. Er scheint uneinholbar, hat jedoch ein Geheimis. Der Indianer rennt seit über 200 Jahren dem Tode davon. Wortwörtlich. Fühlt er einen Herzinfarkt nahen, springt er auf und liefert sich mit dem Sensenmann ein Laufduell auf der Tartanbahn der Zwischenwelt.</p>
<p>Unser Nachwuchsläufer folgt ihm eines Tages und findet sich unversehens im Sprintkampf mit dem grimmen Schnitter. Er fällt, wird vom Tod eingeholt (<em>auch das wörtlich zu nehmen</em>), dann jedoch vom Indianer gerettet, der umkehrt, ihm aufhilft und wieder ins Rennen schiebt. Dabei bleibt der Indianer auf der Strecke – und der Neuling trägt die Fackel weiter.</p>
<p><em>Erstaunlich, wie man aus einer Metapher eine solide Gruselstory stricken kann! Zeichner George Evans war vor seiner Zeit bei EC für Fawcett tätig – und schon dort alles andere als übel.</em></p>
<p><em>(hier angehängt ist noch der &#8220;splash&#8221;, die Eröffnungsseite, weil sie so hübsch ist)</em></p>
<p><a href="http://fifties-horror.de/files/media/2012/02/outsplash.jpg"><img class="alignleft  wp-image-2089" title="outsplash" src="http://fifties-horror.de/files/media/2012/02/outsplash.jpg" alt="" width="1000" height="1426" /></a></p>
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		<title>Alles neu macht der Mai</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 09:14:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>T.Courth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit ca. einem Jahr ist FIFTIES HORROR online. Aus diesem Anlass habe ich mich ins Archiv begeben und in den ersten 50 Posts geblättert. Daraufhin habe ich vorhandene Scans gesichtet und mich entschieden, fünf der interessantesten Inhaltsangaben als vollständige Fassung &#8230; <a href="http://fifties-horror.de/blog/alles-neu-macht-der-mai">Weiterlesen &#8594;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit ca. einem Jahr ist FIFTIES HORROR online. Aus diesem Anlass habe ich mich ins Archiv begeben und in den ersten 50 Posts geblättert. Daraufhin habe ich vorhandene Scans gesichtet und mich entschieden, fünf der interessantesten Inhaltsangaben als vollständige Fassung im Re-Upload zu präsentieren. Jeden Mittwoch gibt es eine Komplettgeschichte, digital aufbereitet (wo immer das Bildmaterial von vornherein akzeptable Qualität aufwies). Den Beginn macht die textlastige, jedoch wundersam groteske Kunstmensch-Parabel &#8220;The Absent-Minded Professor&#8221;.</p>
<p>Ebenfalls neu eingestellt unter der Rubrik WISSEN ist ein Essay über erste Horrorversuche im Comic der Mittvierziger Jahre. <a href="http://fifties-horror.de/wissen/horror-historie-tales-of-terror-in-yellowjacket-194546">DORT </a>zu finden ist auch die erste Gruselgeschichte, die sich eines Hosts bedient (eine alte Hexe, wie sie uns in den 50er Jahren wiederbegegnen wird).</p>
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		<title>Absent-Minded Professor</title>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 09:42:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>S.Corteyn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Just Crazy]]></category>
		<category><![CDATA[Premier Magazines]]></category>

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		<description><![CDATA[(aus “Horror From The Tomb” Nr. 1, September 1954 von Premier Magazines veröffentlicht) Eine Universitäts-Romanze zwischen älterem Professor und junger Studentin führt zum bösen Erwachen in den Flitterwochen. Es stellt sich heraus, dass der Bräutigam im Laufe einiger Laborunfälle zum &#8230; <a href="http://fifties-horror.de/lesewiese/just-crazy/absent-minded-professor">Weiterlesen &#8594;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>(aus “Horror From The Tomb” Nr. 1, September 1954 von Premier Magazines veröffentlicht)</h3>
<p>Eine Universitäts-Romanze zwischen älterem Professor und junger Studentin führt zum bösen Erwachen in den Flitterwochen. Es stellt sich heraus, dass der Bräutigam im Laufe einiger Laborunfälle zum Cybermensch geworden ist. Vor der entsetzten Braut entspinnt sich ein Körperteile-Striptease. Sie stürzt aus dem Fenster, er bekommt dies allerdings nicht mit, weil er soeben seine Sinnesorgane abgelegt hat.</p>
<p><img title="AbsentMinded" src="http://fifties-horror.de/files/media/2011/04/AbsentMinded.jpg" alt="" width="620" height="304" /><em>Lustig!</em></p>
<p>Und weil es so lustig ist, entschließe ich mich heute zum Re-Upload dieser Geschichte als Vollscan. Viel Vergnügen.</p>
<p><em>(Premier Magazines übrigens brachten nur zwei pre-code-Horrorhefte heraus, die aber ganz hübsch sind. &#8220;Host&#8221; dieser Geschichte ist mal kein übernatürlicher Freak, sondern ein bodenständiger Mann aus der Arbeitswelt: der &#8220;Gravedigger&#8221;)</em></p>
<p><a href="http://fifties-horror.de/files/media/2011/04/AbsmindProf1.jpg"><img class="alignright  wp-image-2259" title="AbsmindProf1" src="http://fifties-horror.de/files/media/2011/04/AbsmindProf1.jpg" alt="" width="1000" height="1431" /></a><a href="http://fifties-horror.de/files/media/2011/04/AbsmindProf2.jpg"><img class="alignright  wp-image-2260" title="AbsmindProf2" src="http://fifties-horror.de/files/media/2011/04/AbsmindProf2.jpg" alt="" width="1000" height="1422" /></a><a href="http://fifties-horror.de/files/media/2011/04/AbsmindProf3.jpg"><img class="alignright  wp-image-2261" title="AbsmindProf3" src="http://fifties-horror.de/files/media/2011/04/AbsmindProf3.jpg" alt="" width="1000" height="1433" /></a><a href="http://fifties-horror.de/files/media/2011/04/AbsmindProf4.jpg"><img class="alignright  wp-image-2262" title="AbsmindProf4" src="http://fifties-horror.de/files/media/2011/04/AbsmindProf4.jpg" alt="" width="1000" height="1433" /></a><a href="http://fifties-horror.de/files/media/2011/04/AbsmindProf5.jpg"><img class="alignright  wp-image-2263" title="AbsmindProf5" src="http://fifties-horror.de/files/media/2011/04/AbsmindProf5.jpg" alt="" width="1000" height="1429" /></a><a href="http://fifties-horror.de/files/media/2011/04/AbsmindProf6.jpg"><img class="alignright  wp-image-2264" title="AbsmindProf6" src="http://fifties-horror.de/files/media/2011/04/AbsmindProf6.jpg" alt="" width="1000" height="1432" /></a></p>
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		<title>Curse Of The Castle</title>
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		<pubDate>Sat, 05 May 2012 08:38:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>T.Courth</dc:creator>
				<category><![CDATA[The Bad]]></category>
		<category><![CDATA[Superior]]></category>

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		<description><![CDATA[(aus “Journey Into Fear” Nr. 21, im September 1954 von Superior Comics veröffentlicht) Ein verfallenes Schloss auf den Mooren, ein hämischer Geist, ein fieses Monster im Brunnen und zwei Menschen, die nur das Eine wollen. Schnörkelloser 6-Seiten-Quickie mit hübsch klassischem &#8230; <a href="http://fifties-horror.de/lesewiese/the-bad/curse-of-the-castle">Weiterlesen &#8594;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(aus “Journey Into Fear” Nr. 21, im September 1954 von Superior Comics veröffentlicht)</strong></p>
<p>Ein verfallenes Schloss auf den Mooren, ein hämischer Geist, ein fieses Monster im Brunnen und zwei Menschen, die nur das Eine wollen.</p>
<p>Schnörkelloser 6-Seiten-Quickie mit hübsch klassischem Artwork aus dem Iger Studio, hier im FIFTIES HORROR – Vollscan.</p>
<p><a href="http://fifties-horror.de/files/media/2012/04/CurseOfCastle1.jpg"><img class="alignleft  wp-image-2177" title="CurseOfCastle1" src="http://fifties-horror.de/files/media/2012/04/CurseOfCastle1.jpg" alt="" width="1000" height="1481" /></a><a href="http://fifties-horror.de/files/media/2012/04/CurseOfCastle2.jpg"><img class="alignleft  wp-image-2178" title="CurseOfCastle2" src="http://fifties-horror.de/files/media/2012/04/CurseOfCastle2.jpg" alt="" width="1000" height="1457" /></a><a href="http://fifties-horror.de/files/media/2012/04/CurseOfCastle3.jpg"><img class="alignleft  wp-image-2179" title="CurseOfCastle3" src="http://fifties-horror.de/files/media/2012/04/CurseOfCastle3.jpg" alt="" width="1000" height="1448" /></a><a href="http://fifties-horror.de/files/media/2012/04/CurseOfCastle4.jpg"><img class="alignleft  wp-image-2180" title="CurseOfCastle4" src="http://fifties-horror.de/files/media/2012/04/CurseOfCastle4.jpg" alt="" width="1000" height="1507" /></a><a href="http://fifties-horror.de/files/media/2012/04/CurseOfCastle5.jpg"><img class="alignleft  wp-image-2181" title="CurseOfCastle5" src="http://fifties-horror.de/files/media/2012/04/CurseOfCastle5.jpg" alt="" width="1000" height="1451" /></a><a href="http://fifties-horror.de/files/media/2012/04/CurseOfCastle6.jpg"><img class="alignleft  wp-image-2182" title="CurseOfCastle6" src="http://fifties-horror.de/files/media/2012/04/CurseOfCastle6.jpg" alt="" width="1000" height="1470" /></a></p>
<p><em>Das „Eine“, das Mann und Frau hier wollen, ist natürlich GELD. Ein „four letter word“, aber nur im Deutschen.</em></p>
<p><em>„Curse Of The Castle“ darf beispielhaft stehen für die haltlose Sucht nach Reichtum, die die Gesellschaft der 50er Jahre nahezu zu prägen scheint. Einen „Schatz“, den es zu erlangen gilt, bringt man nur ein „Menschenopfer“. In dieser schönen Verdichtung begegnet man dem monetären Motiv selten.</em></p>
<p><em>Dass am Schluss der Mord nicht ungesühnt bleibt (sondern durch ausgleichende, poetisch-ironische Gerechtigkeit vergolten wird), ist moralisch nur billig – und macht die Geschichte umso mehr zu einer Parabel.</em></p>
<p><em>Trotzdem rubriziert unter „Bad“, wegen des arg dienstleisterischen Erklärgeistes, wegen des McGuffin-Monsters im Brunnen und wegen des tödlichen Kaffees. Kann nie schaden, etwas Zyankali zur Hand zu haben?! Also bitte.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Collection Completed!</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Apr 2012 09:31:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>T.Courth</dc:creator>
				<category><![CDATA[The Good]]></category>
		<category><![CDATA[Entertaining Comics EC]]></category>

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		<description><![CDATA[(aus “ Vault of Horror” Nr. 25, im Juni 1952 von EC Comics veröffentlicht) Die Ehe zwischen Anita und Jonah ist in die Jahre gekommen – und kinderlos geblieben. Die karitativ veranlagte Anita kümmert sich liebevoll um streunende Tiere und &#8230; <a href="http://fifties-horror.de/lesewiese/the-good/collection-completed">Weiterlesen &#8594;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(aus “ Vault of Horror” Nr. 25, im Juni 1952 von EC Comics veröffentlicht)</strong></p>
<p>Die Ehe zwischen Anita und Jonah ist in die Jahre gekommen – und kinderlos geblieben. Die karitativ veranlagte Anita kümmert sich liebevoll um streunende Tiere und nimmt ein süßes Kätzchen bei sich auf. Jonah hasst Tiere und legt sich ein Hobby zu, das in die diametral entgegengesetzte Richtung weist: die Taxidermie. Die Kunst der Tierpräparation.</p>
<p><em>Damit sind die Fronten klargemacht.</em> Wann immer Jonah ein Streuner in die Hände fällt, landet dieser erst auf dem Seziertisch, dann als Diorama auf dem Regal im „Hobbykeller“. <em>Natürlich ist das konstruiert, aber schöner kann man mit Fallhöhe nicht spielen. Und genauso funktionieren EC-Geschichten.</em></p>
<p><a href="http://fifties-horror.de/files/media/2012/04/CollStart2.jpg"><img class="alignright  wp-image-2204" title="CollStart2" src="http://fifties-horror.de/files/media/2012/04/CollStart2.jpg" alt="" width="970" height="896" /></a></p>
<p>Die Beziehung der Eheleute hüpft in schnellen Schritten von Gleichgültigkeit zu Entfremdung und zum Hass aufeinander. Irgendwann natürlich geht Jonah zu weit und vergreift sich an seines Weibes Muschi <em>(schweiget still, ihr Psychologen dort draußen!)</em>. Er meuchelt sie und stopft sie aus. Ahem.</p>
<p><a href="http://fifties-horror.de/files/media/2012/04/CollCellar2.jpg"><img class="alignright  wp-image-2205" title="CollCellar2" src="http://fifties-horror.de/files/media/2012/04/CollCellar2.jpg" alt="" width="970" height="455" /></a></p>
<p>Stolz präsentiert Jonah das Ergebnis: „Collection completed“, seine Sammlung ist vervollständigt. Nicht ganz, ergänzt die enragierte Ehefrau und greift zum Messer. Das Schlussbild zeigt die Sammlung erweitert um ein menschliches Exponat.</p>
<p><a href="http://fifties-horror.de/files/media/2012/04/CollCat.jpg"><img class="alignleft  wp-image-2200" title="CollCat" src="http://fifties-horror.de/files/media/2012/04/CollCat.jpg" alt="" width="966" height="868" /></a></p>
<p><em>Das ist rasant und krass und wundervoll inszeniert von Al Feldstein (Text) und Graham Ingels (Zeichnungen). Die düstere Atmosphäre, die nervenzerspannten Gesichter der beiden Protagonisten – und nicht zuletzt der makabre Hobbykeller, in welchem sich die Perfidien abspielen. Oder sollte man besser „Horrorkeller“ sagen, denn auf genau drei Panels zeigt uns Ingels diesen Keller mit Blick zur Türe hinauf. Und je weiter der Wahnsinn wuchert, desto ferner rückt von Bild zu Bild rückt diese erlösende Türe.</em></p>
<p>(Achten Sie mal drauf, ich hab beim Scannen die drei betreffenden Panels ausgewählt&#8230;)</p>
<p><a href="http://fifties-horror.de/files/media/2012/04/CollMan.jpg"><img class="alignright  wp-image-2202" title="CollMan" src="http://fifties-horror.de/files/media/2012/04/CollMan.jpg" alt="" width="372" height="277" /></a><em>Neben Ingels‘ dramatischen Strichen beachte man auch Feldsteins Detailliebe im Texterischen: Die nach dem Mord verrückt gewordene Anita hockt im Keller und „streichelt liebevoll“ ihr totes Kätzchen. Ihre Arbeit am toten Männe erweist sich jedoch als „plumpes Werk“. „Die Glasaugen sind nicht richtig eingepasst“ und „hier und da ist das Absteppen unsauber geraten“.</em></p>
<p><em>Das sind EC-Gänsehautmomente zum Schütteln. Das braucht keine Splatter-Effekte, sondern nur ein wenig Phantasie und fein formulierte Beobachtung.Visuelles I-Tüpfelchen im rechten Bildvordergrund ist dann noch der wie zufällig herumstehende Eimer (aus welchem irgendwelche Fetzen hängen, über die man lieber nicht nachdenken möchte). Schöner kann Horrorcomic nicht sein.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Demons Below Us</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 13:16:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>T.Courth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Just Crazy]]></category>
		<category><![CDATA[Toby/Minoan]]></category>

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		<description><![CDATA[(aus “Tales Of Horror” Nr. 1, Juni 1952 von Minoan Publishing alias Toby veröffentlicht) Taugliche Variante des beliebten Themas „Dinge im Innern der Erde“. Bergarbeiter entdecken bei Grabungsarbeiten den Zugang zu einem verschütteten Reich. Ein Ingenieur begibt sich hinein, auf &#8230; <a href="http://fifties-horror.de/lesewiese/just-crazy/demons-below-us">Weiterlesen &#8594;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>(aus “Tales Of Horror” Nr. 1, Juni 1952 von Minoan Publishing alias Toby veröffentlicht)</h3>
<p><em>Taugliche Variante des beliebten Themas „Dinge im Innern der Erde“.</em> Bergarbeiter entdecken bei Grabungsarbeiten den Zugang zu einem verschütteten Reich. Ein Ingenieur begibt sich hinein, auf der Suche nach dem dort verschwundenen Vorarbeiter. Er findet diesen, erstarrt und eingetrocknet. Bei Berührung zerfällt der Ärmste zu Staub. Eine schöne Frau erscheint (<em>kein Dämon, wie im Titel versprochen</em>) und verspricht dem Ingenieur ewiges Leben in ihrem Geisterreich.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-2039" title="DemonsBelow" src="http://fifties-horror.de/files/media/2012/02/DemonsBelow.jpg" alt="" width="620" height="305" /></p>
<p>Dort tummelt sich nämlich der just verstorbene Vorarbeiter – munter in Gesellschaft von Tänzerinnen. Der Ingenieur aber ahnt eine Falle (Versklavung der Menschheit zu Geistern), entkommt der Verführerin und sprengt den Zugang zur Mine. Die Obererde ist gerettet (<em>the devil is a woman</em>), der Preis jedoch ist hoch, den der Ingenieur zahlen muss: er vegetiert in einem Krankenhaus und muss ständig bewässert werden, sonst zerfiele auch er zu Staub.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-2224" title="DemonsWater" src="http://fifties-horror.de/files/media/2012/04/DemonsWater.jpg" alt="" width="620" height="494" /></p>
<p><em>Keine Weltliteratur und hölzern gezeichnet (Myron Fass zugeschrieben), aber auch keine üble Schauergeschichte.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Meeting mit Jim Vadeboncoeur, Jr.</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 17:51:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>T.Courth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach unserem Mammutprojekt ACE HORROR habe ich mich erneut mit dem US-Comichistoriker Jim Vadeboncoeur, Jr. getroffen und einen weiteren kostbaren Schatz abgestaubt (leihweise, versteht sich!). In den nächsten Monaten werde ich sämtliche fehlenden Horrorhefte des STANDARD-Verlags (THE UNSEEN / OUT &#8230; <a href="http://fifties-horror.de/blog/meeting-mit-jim-vadeboncoeur-jr">Weiterlesen &#8594;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach unserem Mammutprojekt ACE HORROR habe ich mich erneut mit dem US-Comichistoriker Jim Vadeboncoeur, Jr. getroffen und einen weiteren kostbaren Schatz abgestaubt (leihweise, versteht sich!). In den nächsten Monaten werde ich sämtliche fehlenden Horrorhefte des STANDARD-Verlags (THE UNSEEN / OUT OF THE SHADOWS / ADVENTURES INTO DARKNESS) scannen und auf das Digital Comic Museum schießen. Selbstredend knapse ich für FIFTIES HORROR ein paar Schmuckstücke ab. Des weiteren bekomme ich fünf Gruselcomics des PREMIER-Verlags in die Finger, die noch nie ein Mensch zu Gesicht bekommen hat (na gut, wollte auch niemand, die sind nämlich &#8220;code-approved&#8221; aus den Jahren 1955/56) &#8211; vielleicht ist ja trotzdem was Hübsches dabei&#8230;</p>
<p>Wer ACE HORROR bislang ignoriert hat, dem sei ans Herz gelegt, dass auf <a href="http://aces-of-ace.de/category/stories/" target="_blank">DIESER SEITE</a> fast 50 geniale Geschichten im Vollscan zu finden sind. Die besten, verrücktesten und interessantesten Werke aus 100 Heften.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Bloody Mary</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 08:25:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>T.Courth</dc:creator>
				<category><![CDATA[The Ugly]]></category>
		<category><![CDATA[Ajax Farrell]]></category>

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		<description><![CDATA[(aus “Strange Fantasy” Nr. 10, im Februar 1954 von Ajax Farrell veröffentlicht) Eins gleich vorweg: Diese Geschichte ist unter „ugly“ sortiert nicht wegen grafischer, sondern inhaltlicher Häßlichkeiten. Die Illustrationen sind harmlos, nicht jedoch die Sachverhalte. Diskussion im Anschluss an diesen &#8230; <a href="http://fifties-horror.de/lesewiese/the-ugly/bloody-mary">Weiterlesen &#8594;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>(aus “Strange Fantasy” Nr. 10, im Februar 1954 von Ajax Farrell veröffentlicht)</strong></h3>
<p>Eins gleich vorweg: Diese Geschichte ist unter „ugly“ sortiert nicht wegen grafischer, sondern inhaltlicher Häßlichkeiten. Die Illustrationen sind harmlos, nicht jedoch die Sachverhalte.</p>
<p><em>Diskussion im Anschluss an diesen FIFTIES-HORROR-Vollscan.</em></p>
<p><a href="http://fifties-horror.de/files/media/2011/11/Page10_StrangeFantasy010.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1888" title="Page10_StrangeFantasy010" src="http://fifties-horror.de/files/media/2011/11/Page10_StrangeFantasy010.jpg" alt="" width="1000" height="1451" /></a></p>
<p><a href="http://fifties-horror.de/files/media/2011/11/Page11_StrangeFantasy010.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1889" title="Page11_StrangeFantasy010" src="http://fifties-horror.de/files/media/2011/11/Page11_StrangeFantasy010.jpg" alt="" width="1000" height="1437" /></a><a href="http://fifties-horror.de/files/media/2011/11/Page12_StrangeFantasy010.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1890" title="Page12_StrangeFantasy010" src="http://fifties-horror.de/files/media/2011/11/Page12_StrangeFantasy010.jpg" alt="" width="1000" height="1462" /></a><a href="http://fifties-horror.de/files/media/2011/11/Page13_StrangeFantasy010.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1891" title="Page13_StrangeFantasy010" src="http://fifties-horror.de/files/media/2011/11/Page13_StrangeFantasy010.jpg" alt="" width="1000" height="1431" /></a><a href="http://fifties-horror.de/files/media/2011/11/Page14_StrangeFantasy010.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1892" title="Page14_StrangeFantasy010" src="http://fifties-horror.de/files/media/2011/11/Page14_StrangeFantasy010.jpg" alt="" width="1000" height="1436" /></a><a href="http://fifties-horror.de/files/media/2011/11/Page15_StrangeFantasy010.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1893" title="Page15_StrangeFantasy010" src="http://fifties-horror.de/files/media/2011/11/Page15_StrangeFantasy010.jpg" alt="" width="1000" height="1421" /></a></p>
<p><em>Seltsam unpassend ist die Splash-Page. Erstens kommt keine „Mary“ in der Geschichte vor, zweitens wirkt der Splash wie eine hochkopierte Einzelzeichnung eines Entwurfs, der später nicht verwendet wurde. Die Stiefmutter wird schließlich erdrosselt, nicht der Stiefvater. Und drittens scheint das Eröffnungsbild von einem anderen Zeichner zu stammen. Hastiges Stückwerk aus dem Iger Zeichen-Studio mal wieder.<br />
</em></p>
<p><em>Häßlich ist die Geschichte wegen der Darstellung häuslicher Gewalt (Seite 2) und genereller seelischer Kälte (ab Seite 2). Erst auf Seite 4 wird beschwichtigend erwähnt, dass die teuflische „Sister“ gar kein Kind ist, sondern eine Kleinwüchsige mit krimineller Energie. Dieser Sachverhalt wird im nächsten Bild augenblicklich aufgehoben, indem Sister als herziges, gepflegtes Vorzeigemädchen gezeichnet wird. Rätselhaft, weshalb der Psychiater eigentlich Verdacht schöpft (Seite 5), aber er wird auf Seite 6 ja auch schon erdolcht und seine Leiche verbrannt.</em></p>
<p><em>„Bloody Mary“ ist das Paradebeispiel für einen ekelhaften Comic. Des puren Effekts wegen (und ohne jede Motivation oder Logik) werden Gräueltaten ausgebreitet; in dieser Geschichte obsiegt sogar das Böse!</em></p>
<p><em>Wenn man zynisch ist, kann man das „cool“ finden, aber seien wir ehrlich: Hier werden in billiger Manier Sensationen beschworen, die ein schales Gefühl hinterlassen und literarisch nichtswürdig zerplatzen.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
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