The Witch of Landor

(aus “Uncanny Tales” Nr. 7, im April 1953 von Atlas Comics veröffentlicht)

Ein verarmter Adeliger stöbert in seinem Schloss vergeblich nach dem dort versteckten Familienschatz. Er ruft eine Hexe zu Hilfe, die ihm die Geister der Vergangenheit beschwört. Die sollen Auskunft geben.

Das Anrufen von Verstorbenen im Jenseits ist ja inzwischen total aus der Mode gekommen. Der Normalsterbliche hat aber auch schon genug zu tun mit der Kanalpflege von Email, WhatsApp, Twitter, Instagram, Facebook, SMS etc. etc. Wäre da nicht noch ein Markt für übernatürliche Séancen?
Könnte eine echte „Killer-App“ werden…

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Eine Pointe, die ohne Darwins Evolutionstherorie nicht möglich wäre!
Verstehen amerikanische Kinder die heute noch? Heh, heh, heh… Ich bin mir sicher, diesen „twist“ schon woanders gesehen zu haben.
Ich meine, bei einem der „Piraterie-Verlage“ Story/Master bzw. Key/Gilmor. Finde es aber nicht. Egal.

Eine schöne Visitenkarte gibt Zeichner Larry Woromay hier ab. Das sind vier Seiten flüssiges, inspiriertes Artwork mit wunderbarer „Kamera-Arbeit“. Woromay beginnt ein halbes Jahr zuvor bei Atlas/Marvel, illustriert eine Handvoll Horrorgeschichten, verschwindet dann 15 Jahre von der Comicbildfläche – um triumphal als Gruselzeichner für die Eerie Publications zurückzukehren, wo er von 1969 bis 1971 sein grafisches Hauptwerk hinterlässt. Im Anschluss verdingt sich Woromay als Puppenbauer und ist 20 Jahre lang Geschäftsführer eines Marionettentheaters.

Wer mehr vom „lupenreinen Larry“ sehen möchte, sei auf andere Comicblogs verwiesen.
The Last Word“ und „The Last of the Glanamores“ auf FOUR COLOR SHADOWS.
Man With A Tail“ und der gigantische „Beelzebub“ auf THE HORRORS OF IT ALL.

 

2 Gedanken zu „The Witch of Landor

    1. Fifties Horror Artikelautor

      Korrekt! Woromay orientiert sich offensichtlich an Davis, macht aber was Eigenes draus.

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